Das Leben ist schön :-)

Das muss ich mal festhalten: Jetzt, so etwa 2 Monate nach der Trennung von Ted, geht es mir besser denn je zuvor. Ich laufe singend durch die Welt. Ich verdiene ausreichend Geld. Meine Gesundheit spielt einigermaßen mit. Ich habe ein gutes, funktionierendes soziales Netz. Mein Sexleben wird mit 53 immer noch besser. Ich verreise bald ins Paradies. Es hat eine Situation gegebe, in der ich vor 2 oder 3 Jahren noch vor Panik gestorben wäre – dieses Mal ist rein gar nichts passiert! Erfolg! Das Leben ist schön!

Nachdem die letzte ruhige Woche ihren nicht so krönenden Abschluss mit Jans merkwürdiger Absage gefunden hatte, die mich aber nur kurzzeitig heruntergerissen hat, geht es diese Woche weiter aufwärts.

Am Sonntag war ich mit „den Mädels“ zum Haareschneiden. Ein echter Mädchen-Event mit Karin und Sascha. Wir reden immer über alle möglichen Schönheits- und Gesundheits-Dinge, es ist einfach erfrischend. Natürlich kommt auch das Thema Sex zur Sprache. Diese Treffen sind immer total locker, lecker und manchmal auch beschwipst. 😉

Dienstag hatte sich Jürgen bei mir angesagt. Meine zwischenzeitlichen Bedenken zu seinen sexuellen Vorlieben sind in den Hintergrund getreten. Mir fällt zu ihm eigentlich immer nur eines ein: „Er macht alles richtig“. Montag vor dem Date schrieb er mir eine WhatsApp mit dem Text: „Morgen um diese Zeit…“. Er freute sich auf uns! Am Dienstag tauchte er dann mit einer Tüte Lebensmitteln auf und scheuchte mich aus der Küche, er wollte für mich kochen. Und so lag ich mit meinem Buch auf der Couch, während er in der Küche arbeitete. So soll es sein! Natürlich hatten wir viel Sex, und auch das wird immer besser, denn Jürgen lässt sich von mir bremsen und dann wird es richtig interessant. Durch die Form und Größe seines Schwanzes komme ich immer wieder sehr nah an die Grenze zum Squirten. Luis und ich hatten das Thema mal erkundet, es war aber eingeschlafen, als ich das Interesse am Sex mit dem dicken verheirateten Mann mit dem kleinen Schwanz verloren hatte. Noch hat es nicht geklappt, da sowohl Jürgen und ich die Theorie dahinter noch nicht so ganz verstanden haben. Aber es sind berauschende Experimente. Ich bin jetzt 53, und für mich ist es das erste Mal, ich weiß nicht, ob es andere Frauen anders erleben: Aber Sex mit Jürgen ist manchmal im wahrsten Sinne des Wortes körperlich berauschend, und zwar auch ohne Orgasmus oder Liebe. Er ist so befriedigend, so eindringlich (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn wir uns zwischendurch eine Pause gönnen, liege ich entspannt auf dem Bett als hätte ich Drogen genommen. Besser kann ich es mir kaum vorstellen. Natürlich habe ich auch vorher Sex schon als schön, entspannend, berauschend empfunden. Mit Jürgen ist das aber noch mal eine ganz andere – sehr körperliche – Nummer. Ich freue mich auf das nächste Mal!

Gestern chattete ich lange mit dem Dorfpolizisten von meiner Insel in Florida. Er weiß von der Trennung von Ted, kennt aber nur Teds Seite. Wir sprachen jedoch kaum über mich, sondern über ihn und seine Freundin. Er ist seit Jahren in eine andere Frau verliebt, traut sich aber nicht, sich von seiner langjährigen Freundin zu trennen, denn er möchte sie nicht verletzen. Er hat sogar schon mal – auf meine Empfehlung hin – eine Therapie gemacht, die aber nichts gebracht hat. Und so holt er sich immer wieder Ratschläge von mir. Es hat mir gut getan, auf diese Weise gebraucht zu werden. Wir sprachen zum Abschluss aber auch kurz über Ted. Er versprach, sich Ted vorzuknöpfen, sollte er über die Stränge schlagen, wenn ich wieder in Florida bin. Ein gutes Gefühl! Außerdem habe ich das Gefühl, dass er ein Freund ist, der ganz eindeutig nichts Sexuelles von mir will und ich freue mich darauf, ihn in Florida dann zu treffen.

Samstag gehe ich mit Christoph auf die Fetischparty. Er rief mich gestern an und klang sehr schwach (er hat ja gerade die zweite Chemotherapie aufgrund eines Gehirntumors hinter sich). Ich bin immer noch nicht sicher, ob er Samstag wirklich hier antanzen wird. Er kann (darf?) nicht Auto fahren und wird, wenn überhaupt, mit der Bahn kommen und muss dann bei mir übernachten – alles super. Nur, von dem alten extrem männlichen, vor allem sehr starken Christoph scheint zurzeit nicht mehr viel übrig zu sein. Das kurze Telefongespräch gestern hatte mich ein wenig runtergezogen – wie auch sonst, ich hatte das Gefühl, mit einem sterbenden Mann zu sprechen! Mal sehen, was der Samstag bringt.

Sonntag gehe ich mit meiner Salsafreundin in die Sauna. Der geht es seit November aufgrund diverser gesundheitlicher Probleme nicht so gut, und außerdem macht ihr auch die Trennung von ihrem Freund, die fast zeitgleich mit der von Ted stattgefunden hat, zu schaffen. Noch mal ein Tag in der Sauna, auch darauf freue ich mich.

Tja, es sind nur noch knappe 3 Wochen bis Florida. Ich bin dabei, die Wohnung aufzuräumen. Kaputte Gegenstände zu reparieren, wegzuwerfen oder zu ersetzen, dort zu putzen, wo es jetzt schon sinnvoll ist. Der Untermieter kommt erst am 4. April (und nicht am 1., dem offiziellen Datum), sodass ich auch bis zum Schluss noch in meiner Wohnung bleiben kann. Ich reise am 3. April ab und freue mich total!

Das Leben ist schön!

 

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