Ohne Panik

A short pornographic memory

Achtung, der nachfolgende Text ist pornografisch. Ich habe keine Ahnung, ob und wie ich ihn hier schützen muss!

Mit einer abrupten Bewegung schiebt er die Duschwand auf. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass er zur Türe hereingekommen war, aber natürlich wusste ich, dass er kommen würde.  Er schaut mich an, mustert mich von oben nach unten, und sein Blick ist so gierig, als wollte er mich beidhändig aus der Dusche ziehen. Stattdessen steckt er beide Hände in die Hosentaschen, als ob er keine andere Möglichkeit fände, sie stillzuhalten, und schaut kurz auf den Boden.

„Ich muss gleich wieder weg“, erklärt er und blickt wieder zu mir auf.

Ich drehe das Wasser ab und steige klitschnass und grinsend aus der Dusche. Sein hellblaues Hemd verfärbt sich dunkel, als meine spitzen Brüste darüber streifen. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, lehne mich gegen ihn und presse meine Lippen auf seine. Seine Bartstoppeln sind seit heute Morgen, als wir uns heimlich in einer stillen Ecke, wo uns keiner sehen konnte, geküsst haben, noch kratziger geworden, und genau das will ich spüren, als ich mit meinen Lippen über sein Kinn fahre.

„Dann lass uns keine Zeit verschwenden“, erwidere ich und ziehe ihm sein Hemd über den Kopf. Mit dem Hemd schwebt mir eine Duftwolke entgegen, eine Mischung aus Herrenparfüm, Deo und Bier aus der Bar, in der er bis eben noch war. Sein Duft, der mir wohlig direkt zwischen die Beine fährt.  Endlich zieht er seine Hände aus den Hosentaschen, öffnet hektisch seine Jeans und lässt sie auf den Boden fallen. Die Shorts können den üppigen Ständer darunter nicht verbergen, und so kostet es mich einige Mühe, ihn von diesem Kleidungsstück zu befreien.

„Komm“, fordere ich ihn auf, greife seinen Schwanz mit der Faust und ziehe ihn damit ins Schlafzimmer auf das üppige Bett, das genau hoch genug ist, mich im Stehen zu ficken. Aber das will er nicht.

Er springt zu mir aufs Bett, legt sein ganzes Gewicht auf mich und sein Schwanz dringt zwischen meine Beine, als gäbe es keinen anderen Ort für ihn. Ich dachte, er hätte es eilig, aber sein Gewicht zwingt mich zur Ruhe. Wir atmen gemeinsam im selben Rhythmus, seine Finger streicheln mein Gesicht, meine Augenbrauen, meine Lippen, so als wollte er sich alles ganz genau einprägen, und dann wiederholt er die Berührungen mit seinen Lippen.  Sein Bart kratzt über meine Halsbeuge, wischt fast schmerzhaft über meine Brüste, meinen Bauch, meinen Schamhügel, und dann drückt er sich zielstrebig zwischen meine Beine.

Er hat schnell gelernt. Erst letzte Woche habe ich ihm gezeigt, wie ich es gerne mag, also fährt er mit einem Zeigefinger sanft in mich herein, während seine Zunge ganz langsam meine Klit leckt und die Bartstoppeln, die ich noch eine ganze Weile spüren werde, dazu beitragen, mich in den Wahnsinn zu treiben.

Er schaut von unten zu mir auf, findet meinen Blick und grinst. Ein schüchternes Grinsen, er will alles richtig machen. Dabei gehöre ich im Moment doch nur ihm.  Die Bewegung seines Fingers wird immer schneller, genau wie mein Atem, als ich mich auf den Orgasmus zubewege. Die kreisenden Bewegungen seiner Zunge hören auf, er beginnt mich, ganz direkt dort zu lecken, wo es fast schmerzhaft ist. Es gibt kein Zurück, ich spüre, wie sich die große Woge vom Nacken aus durch meinen Oberkörper und dann meinen Bauch nach unten bewegt. Und dann hört er auf.

„Zeig mir, wie du kommst“, flüstert er, nimmt meine Hand und legt sie dorthin, wo eben noch seine Zunge war. Er setzt sich auf, sodass er besser zuschauen kann, und beobachtet, wie ich meine Finger zielgenau in meine Feuchtigkeit tauche und dann mit nassen Fingern über meine Klit reibe. Noch will ich nicht kommen. Er will mich sehen, aber ich mag auch ihn beobachten.

Er sitzt da mit geröteten Wangen, seine himmelblauen Augen scheinen zu leuchten. Sein Blick wandert hin und her zwischen meinen Augen und meiner Möse. Natürlich will ich, dass er zuschaut, aber ich will ihn mit seinem Blick bei mir haben, wenn ich komme, ich will dass er sieht, wie ich explodiere, ich will, dass sein Blick mich auffängt, mich festhält, mich liebt.

Er hört an meinem Atem, dass es so weit ist, und er lenkt seinen Blick genau rechtzeitig wieder zurück in mein Gesicht. Seine Augen saugen mich auf, während mein ganzer Körper sich aufbäumt, als mich der Orgasmus überrollt.

Einen kurzen Moment lang  ziehe ich mich in meinen extatischen Körper zurück. Wenige Sekunden lang kann ich nichts anderes wahrnehmen als mich selbst mit meinem schrillen Höhepunkt. Und während ich noch ganz oben an meiner eigenen Schädeldecke fliege, spüre ich, wie sein dicker Schwanz mit einer fast schmerzhaften Kraft in mich eindringt, die einen Moment lang alles orange erscheinen lässt.

Das orange Licht in mir wird nach und nach heller, und dann ich kann ihn wieder sehen.  Mit geschlossenen Augen hämmert er in mich hinein, er ist genau da, wo ich vor wenigen Sekunden noch war. Einfach in sich selbst, spürend, genießend. Sein Schwanz reibt über meine Klitoris und ich spüre, wie mich seine Erregung mitreißt. Noch mal! Es gelingt ihm, mir kurz in die Augen zu schauen, sein Mund sucht gierig nach meinem, aber dann verliert er sichwieder in sich selbst. Seine Augen blicken ins Leere, als sein Schwanz mit voller Wucht in mich hineinpulsiert.

Er stöhnt sanft, ich spüre, wie er in mir zuckt, während sich mein Orgasmus dieses Mal wie eine warme, prickelnde Decke über mich ausbreitet. Und dann liegen wir einfach da. Ich genieße sein Gewicht auf mir. Seinen schweren Atem in meiner Halsbeuge. Langsam kommen wir wieder zu Besinnung.

Ich streiche mir über die Lippen, mein Kinn ist wund. „Ich werde dich noch den ganzen Tag an mir spüren“, sage ich. Er lächelt und streicht mit dem Finger über meine Lippen. „There is still a little bit of your taste in my mouth“, zitiert er sein Lieblingslied.

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