Ohne Panik

Buchtipp: „Mysterio“ von Ella Kensington

Im Gespräch mit Luis letztens habe ich ein Buch aus meinem Bücherschrank hervorgekramt, das ich schon vor 10 Jahren einmal gelesen habe. Als ich jetzt krank war, hab ich es ein zweites Mal verschlungen und möchte es jetzt empfehlen.

Es stammt aus der Feder der Autoren, die sich „Ella Kensington“ nennen, und heißt „Mysterio„.  Das Buch ist nicht besonders gut geschrieben, aber die Botschaft dahinter hat mir gefallen: Wir selbst schaffen uns unsere Realität. Wir nehmen unsere Realität gefiltert wahr, aber nicht nur das, wir schaffen unsere eigene Welt, indem wir das, was wir glauben, als Wirklichkeit um uns herum manifestieren. Das Ganze hat etwas zu tun mit „Positivem Denken“, geht aber weit darüber hinaus. Vielleicht kennt der eine oder andere den Flim „What the Bleep to we know?“, in dem beschrieben wird, was Realität ist?  Oder das unangenehm reißerisch aufgemachte Video/Buch „The Secret – Das Geheimnis„?

Die Geschichte von „Mysterio“ beginnt mit einem Computerspiel im Internet, das der Protoagonistin nicht nur zu Glück, sondern auch zu Geld verhilft. Schnell aber überschlagen sich die Ereignisse:  Rachel findet nicht nur ihre große Liebe, sie wird auch vom Geheimdienst gejagt und lernt gemeinsam mit 2 Freunden, dass sie ihre Realität selbst beeinflussen kann.

Die Geschichte ist simpel, der Schreibstil eher hilflos. Ginge es nur darum, wäre ich nicht so begeistert von dem Buch. Der Leser lernt aber anhand Rachels Geschichte, dass es durchaus möglich ist, sich seine Wirklichkeit selbst zu schaffen.

Ich bin davon überzeugt, dass an der Botschaft von Ella Kensington etwas dran ist: Ich kann meine Realität beeinflussen.  Wie weit man glaubt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Für mich ist sicher, dass ich meine Umwelt nur gefiltert wahrnehme, und das ich damit allein schon meine Welt beeinflusse. Allein wenn man das beherzigt, kann es schon gelingen, ein Tick glücklicher zu werden. Ella Kensington geht aber noch einen Schritt weiter. Sie sagt, dass es möglich ist, durch den festen Glauben an bestimmte Ereignisse diese auch zu manifestieren. Wenn es mir also gelingt, wirklich daran zu glauben, dass ich morgen glücklich sein werde, wenn ich mir das so sehr vorstelle, dass ich es jetzt schon fühlen kann, dann wird es auch morgen so sein. Ich habe das ausprobiert, es funktionioert.

Besonders gut im Buch gefällt mir die Erklärung des Verbundheitsgefühls im Kampf gegen die Einsamkeit. An einer Stelle hat Rachel Angst, ihren Geliebten zu verlieren. Ella erklärt ihr, dass sie die Gefahr des Verlusts manifestiert, also wahr macht, wenn sie sich zu sehr darauf konzentriert. Sie erklärt:

„Verbundendenheit ist das Gegenteil von Einsamkeit. Wenn du erkennst, dass du immer und überall so viel Verbundenheit haben kannst, wie du willst, wird die Angst vor Einsamkeit verschwinden. Vor allem dann, wenn du die Verbundenheit fühlen kannst. Deine Instinkte kümmern sich wenig um das, was du verstanden hast. Sie lassen sich dadurch nicht groß beeinflussen. Sie reagieren nur auf das Gefühl. […]

Deinem Instinkt ist es egal, woher er sein Verbundenheitsgefühl bekommt. Er will es nur haben. Der Instinkt ist sofort zufrieden, wenn du Verbundenheitsgefühle hast. Wir reden hier nicht von einem hochintelligenten Geist. Wir reden von einem tierischen Instinkt, der sehr stark deine Gefühle und Wahrnehmung bestimmt. Dieser Instinkt ist lediglich darauf programmiert, Verbundenheitsgefühle haben zu wollen. Gibst du sie ihm, gibt er Ruhe, und du kannst deine Wahrnehmung dorthin lenken, wo du sie wirklich haben willst. […]

Wenn Du Verbundenheit aufbaust, passiert neurologisch Folgendes: Du beschäftigst dich mit einem Menschen, einem Tier, einem Gegenstand oder einer Aufgabe. Dabei wird dir das Betreffende vertrauter. Diese Vertrautheit wird mit jedem Mal stärker, wenn du daran denkst und infolgedessen das Gefühl der Vertrautheit erlebst.“

Ich bin dankbar dafür, dass mich Luis an das Buch erinnert hat, und ich möchte wieder achtsamer mit mir, meinen Hoffnungen und meinen Träumen umgehen. Denn auch umgekehrt funktioniert es (und das ist leider eher die Regel): Wenn ich überzeugt davon bin, dass ich morgen Pech haben werde, dann wird es ebenfalls so sein.

Ich möchte das Buch gerne empfehlen, es hat mir geholfen, auch beim zweiten Lesen. Hier die Daten von Amazon:

  1. […] gefühlt. Es war ein so berauschendes Gefühl, und davon wollte ich mehr! Das Buch von Ella Kensington ist wirklich gut, meine Wünsche wurden erhört, und so hatte es mich gestern Abend gar nicht […]

  2. […] ich mir heute etwas wünschen könnte (und das kann und tue ich, wer will, schaut sich mal die Bücher von Ella Kensington an), dann würde ich mir wünschen, dass Luis seiner Frau von mir erzählt, und dass sie mit dieser […]

Was hast Du dazu zu sagen?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: